Köln im Nationalsozialismus
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Der Leistungskurs Geschichte Jahrgang 12 machte sich im Rahmen der Unterrichtsreihe "Vergangenheit, die nicht vergeht" auf den Weg in das nationalsozialistische Köln.
Mit kleinen ausgearbeiteten Referaten besuchten wir einige wichtige Stationen in Köln. Der Beginn unserer Reise war das heutige Gesundheitsamt, in dem damals Frauen und Männer dahingehend untersucht wurden, ob sie als "erbkrank" einzustufen seien.
Die "Stolpersteine" findet man in Köln vor sehr vielen Häusern. Exemplarisch haben wir uns acht Steine am Neumarkt angesehen.
Höhepunkt unserer Zeitreise war das "EL-DE Haus". Dort kann man noch heute die Gefängniszellen sehen, in die die Gestapo um die 30 Menschen "unterbrachte". Besonders ergreifend waren die Inschriften der Menschen, die dort damals inhaftiert waren.
Weitere Stationen unserer Reise waren das historische Rathaus, ein Mahnmal am Rheinufer für homosexuell Verfolgte, der Dom und der Hochbunker.
Fazit: Geschichte muss nicht immer im Klassenraum hinter geschlossenen Türen stattfinden. Wer ein wenig die Augen aufhält, erfährt Geschichte direkt vor der Haustür.

Daniela Spielmann

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